Herne
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Cranger Kirmes

Herne lässt sich nicht k.-o.-tropfen. WEISSER RING warnt vor den Gefahren!


 Der WEISSE RING Herne  warnt vor  K.-o.-Tropfen und macht auf die Gefahren aufmerksam.
Cranger Kirmes, Sommer, Sonne, gute Laune, Jubel, Trubel,  Heiterkeit. Die Menschen haben gute Laune, sind in Partystimmung. Überall gibt es Kirmes, Sommerfeste und andere Großveranstaltungen. Es wird gefeiert und getrunken. Täter nutzen diese gute Stimmung, um arglose Partygäste mit sogenannten K.-o.-Tropfen zu betäuben, mit dem Ziel sie auszurauben oder sexuell zu missbrauchen.
Es liegen keine verlässlichen Zahlen vor, wie viele Menschen betroffen  sind. Das liegt oft daran, dass die Substanzen nur begrenzte Zeit nachweisbar sind und/ oder ein erhöhter Alkoholkonsum zugrunde gelegt wird. Darüber hinaus begeben sich die Betroffenen aus Scham erst sehr spät in ärztliche Obhut oder zeigen das Geschehene gar nicht an. 

Warum sind K.-o.-Tropfen so gefährlich?


K.-o.-Tropfen (von „Knock-out", englisch, für „Außer-Gefecht-Setzung") sind farblos und nicht zu schmecken, wenn sie in Getränke oder Speisen gemischt werden. Bereits nach zehn bis zwanzig Minuten setzen Schwindelgefühle und Übelkeit ein.
Typisch für K.-o.-Tropfen ist der Gedächtnisverlust. Das Opfer hat hinterher keinerlei Erinnerungen, was von Beginn der Wirkung der Tropfen bis zu deren Abklingen geschehen ist. Häufig wird das Mittel in Diskotheken, Bars, Clubs oder Restaurants eingesetzt. In der allgemeinen Feierstimmung ist es für den Täter leicht, die K.-o.-Tropfen unbemerkt in ein Getränk zu mischen.

Lothar Schulz vom WEISSEN RING gibt Tipps, wie man sich wirksam schützen kann:

  •  Lassen Sie Ihr Glas oder Ihre Flasche nie unbeobachtet. Wenn Sie sich unsicher sind: Lassen Sie Ihr Getränk lieber unausgetrunken stehen. 
  • Nehmen Sie keine offenen Getränke von Unbekannten an, lassen Sie sich nicht dazu überreden. 
  • Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und meiden Sie Personen, die Sie misstrauisch machen.
  • Wenn Sie sich unwohl fühlen oder Ihnen schlecht wird: Sprechen Sie sofort Freunde, Bekannte oder das Personal an und bitten Sie um Hilfe. 
  • Haben Sie den Verdacht, K.-o.-Tropfen zu sich genommen zu haben, vertrauen Sie sich einem Arzt an oder begeben Sie sich direkt in die Notfallambulanz eines Krankenhauses.
  • Vermeiden Sie, zu viel zu trinken – in entsprechender Menge hat Alkohol ganz ähnliche Wirkung wie K.-o.-Tropfen.
  • Kümmern Sie sich um Freunde, die zu viel getrunken haben.
  • Im Zweifel immer die 110 (Polizei-Notruf) oder die 112 (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst) anrufen.
  • Werden sie misstrauisch, wenn Fremde ihre Hilfe anbieten. Begleiten sie ihre Freundin/ Freund lieber selbst nach Hause

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an den WEISSEN RING. Brigitte Grüning und Lothar Schulz von der Außenstelle Herne geben gerne Auskunft. Lass Dich nicht k.-o.-tropfen!